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2015, als Träume wahr wurden

2016.02.16

Nachdem wir im Jahr 2014 auf unseren Verstand hören mussten und den Betrieb unseres Tierheimes neu organisieren mussten, waren wir in der Lage im Jahr 2015 einige unserer Träume zu verwirklichen. Wobei unsere Träume natürlich mit unseren Schützlingen und den Tieren in Not verbunden sind. Noch nie haben wir so viele Verbesserungen und Modernisierungen vorgenommen, wie im Jahr 2015. 

Beim Durchlesen unseres Berichtes über das Jahr 2014 stellten wir fest, dass wir einen Großteil unserer dort aufgezählten Träume und Wünsche im Jahr 2015 verwirklichen konnten.

Es war unvermeidlich, dass wir unsere Krankenstation vollständig renovieren ließen. Dies war ein riesiges Projekt, sowohl finanziell, als auch logistisch gesehen.
In der renovierten Krankenstation verfügen wir nun über 14 sichere, über separate Beleuchtung und Abwasserkanäle verfügende Boxen, die uns die fachgerechte und sichere Unterbringung unserer Hunde ermöglichen. Den finanziellen Hintergrund für dieses Projekt verdanken wir unseren ungarischen und ausländischen Unterstützern.

Um die Krankenstation herum zäunten wir eine große Fläche ein, um unseren sich erholenden Hunden tagsüber Auslauf sichern können. Viele von ihnen verbringen Wochen oder gar Monate hier, daher war es uns sehr wichtig, diesen Tieren diese Möglicheit zu eröffnen.

Eine völlig neue Einrichtung in unserem Tierheim sind die Kennel für kleinwüchsige Hunde. Sehr viele kleinwüchsige Hunde geraten in Not und sehr viele Menschen suchen diese Art von Hunde. Bisher konnten wir die kleinen Hunde nur in sehr geringer Zahl aufnehmen, denn wir konnten sie nicht in den großen Außenzwingern unterbringen und so besetzten sie mangels anderer Möglichkeiten eine Box in unserer Krankenstation. Also haben wir zu diesem Zweck eine separate Zwingerreihe errichtet. Auch dieses Projekt hätte nicht ohne die Unterstützung unserer in- und ausländischen Freunde verwirklicht werden können. Es gab sogar eine Spendenaktion in Österreich (HalloWein), deren Einnahmen zur Verwirklichung dieser Anlage beigetragen haben.  

Auch ein Teil unserer BullBox konnten wir modernisieren. Die Boxen wurden mit Spezialbelag versehen und es wurden neue Boxen für kleinere Hunde hinzugefügt und sogar die bereits rostenden Boxengitter konnten wir auswechseln. All dies war Dank der Unterstützung der Freunde unseres MiniMenhely und der Rassenrettungen möglich.

Da viele unserer Pferdeschützlinge an Hufproblemen leiden, war es dringend nötig, die Fütterungsstelle vor dem Trog dere Pferde zu befestigeen, damit sie während der Fütterung auf festem Untergrund stehen können. Dies wurde größten Teils mit Hilfe der ehrenamtlichen Helfer der Pferderettung verwirklicht.

In einere Ecke unseres Innenhofes haben wir eine Fläche und einen Stall für die Rehabilitation von Schweinen abgetrennt, die zu alt und schwach sind, oder die aus irgendeinem Grund in keine unserer Herden aufgenommen werden. Dadurch finden auch sie ein sicheres und warmes Plätzchen für sich, wo sie nicht mit den übrigen Nutztieren darum kämpfen müssen. Zurzeit genießen 7 unserer Schweine diesen „Luxus“:)

Noch ein Teil unseres Tierheimes, welcher dringend verbessert werden musste, war unsere Quarantäne. Dank unseren Unterstützern aus dem In- und Ausland konnten wir mehrere mobile Zwinger aufstellen in denen wir die neu ankommenden Hunde gut voneinander separieren können. Da diese Fläche völlig von dem Rest des Tierheimes separiert und eingezäunt ist, haben auch die in der Quarantäne untergebrachten Hunde die Möglichkeit, mehrmals täglich Auslauf zu genießen.

 

Unser Tierheim ist 23 Jahre alt, daher sind auch die ersten Zwinger bereits mehr als 20 Jahre alt. Da in dieser Zeit unzählige Hunde in den Zwingern gelebt haben, ist es kein Wunder, dass sie schon recht stark amortisiert sind. Wir waren also gezwungen mit der Erneuerung dere Außengehege zu beginnen.

Für unseren uralten Makake Pepe brachte dieses Jahr eine riesige Veränderung mit sich. Wir haben für ihn das ehemalige Gehege unseres vorhergehenden Affen, Linda hergerichtet. Dabei wurden wir wie immere von unseren ehrenamtlichen Helfern und unseren in- und ausländischen Freunden unterstützt. Pepe genießt seinen neuen grossen Lebensraum seither, soweit es ihm nicht doch zu kalt draußen ist, dann bleibt er nämlich dan doch lieber in seinem beheizten „Zimmer“ und genießt den Ausblick durch die verglaste Tür.

Es gab auch Neuerungen, die unsere Tiere nicht unmittelbar betrafen und auch nicht so ins Auge stechen, aber für unsere tägliche Arbeit und den Betrieb des Tierheimes notwendig sind. So ein Projekt war die Modernisierung und der vollständige Umbau der Abwasserkanalisation aus der Kochküche, in der wir Tag täglich für unsere Fleischfresser kochen. Diese Modernisierung konnten wir nicht mehr länger vor uns herschieben. Die Küche bekam eine eigene Sickergrube. Das dort hineinfließende Abwasser wird fortlaufend mit natürlich abbauenden Enzymen behandelt, so dass die Belastung der Umwelt ab jetzt minimiert wird.

Wir übertreiben wohl nicht, wenn wir behaupten, dass unser größtes Problem bei Bauarbeiten ist, dass bei minimalem Regen, das ganze Tierheim gleich im Schlamm versinkt. Daran können wir nicht viel ändern, der lehmhaltige Boden und die Tätigkeit unserer Schützlinge nicht viel ändern. Um mit der Schubkarre, dem Futter und sonstigen Sachen im Tierheim ans Ziel zu gelangen müssen wir unser Betongehwegnetz immer weiter ausbauen. Auch wenn es nicht danach aussieht, bedarf doch jeder Meter neuen Geweges einer gründlichen Vorbereitungsarbeit. Im Jahr 2015 haben wir neue Strecken betoniert um so hindernisfrei wie möglich in unserem Tierheim von A nach B zu kommen. 

Da auch unsere Schützlinge begeistert graben, kratzen, buddeln und sich an der Umgestaltung ihrer Zwinger versuchen, sind wir dann und wann gezwungen uns einzumischen und die Tunnelsysteme zuzuschütten, nicht dass sich da jemand den Knöchel verrenkt oder gar in einer der tiefen Gruben verschwindet. Wir haben ausgerechnet, dass wir im Jahr 2015 insgesamt 200 m3 Erde und Sand in Bewegung gesetzt haben um die mühselige „Arbeit“ unserer Schützlinge zunichte zu machen und natürlich war auch jede Menge Erde und Sand notwendig um für unsere Bauarbeiten Flächen aufzufüllen. Bei diesen Arbeiten konnten wir auf die Hilfe unserer ehrenamtlichen Helfer und unserer andauernden Unterstützer rechnen, die uns auch entsprechende Maschinen zur Verfügung stellten.  

Für die sichere Begehbarkeit der neugestalteten und neu gebauten Anlagen unseres Tierheimes war es natürlich auch nötig, die Außenbeleuchtung zu erweitern. Vor allem im Winter ist es nach 16 Uhr meist schon sehr dunkel.

Um die Fütterung und das Sauberhalteen und Reinigen der Futterstellen unserer Pflanzenfresser zu erleichtern haben wir insgesamt 7 Futterstellen neu gestaltet. Dank dieser Neuerung wurde die Zentrale Futterkrippe zum Lieblinsaufenthaltsort auf unserem Innenhof.

Eine andere Lieblingsanlaufstelle der Bewohner des Innenhofes ist der große Pool. Unsere Enten, Gänse, Hirsche, Schweine und Hunde lieben es vor allem im Sommer, sich dort ein wenig Abkühlung zu verschaffen. Letztes Jahr haben wir auch dieses ausgebessert und mit einem speziellen Belag versehen. 

Auch das Wildtiergehege neben dem Büro wurde erweitert, es ist nun zweimal so gross. Die hinzugefügte Fläche wurde mit Sand aufgefüllt, was sehr wichtig für die Füchse und Dachse ist. Das alte Dach, welches schon mehrere Lecks aufwies wurde ausgewechselt und jetzt hat das Gehege ein durchsichtiges Kunststoffdach. Die derzeitigen Bewohner Puffogó, der Dachs und Betyár, der blinde Fuchs und seine Freunde scheinen ihren neuen „Spielplatz“ zu genießen.

Unsere Pferde erlebten im Jahr 2015 ebenfalls eine große Veränderung, endlich konnten sie ihre neue große Weide beziehen. (Dies ist die Fläche, deren Zaunpfahle im Jahr 2014 gestohlen wurden…). Die Pferde lieben es den ganzen Tag dort herumzustöbern und zu grasen. 

Über die zerstörerische Tätigkeit unserer Hunde haben wir Euch ja schon berichtet. Sie graben aber nicht nur gerne Erdlöcher, sondern zerkauen auch die aus Holz gefertigten Hundehütten. Daher begannen wir vor einigen Jahren die Hundehütten auszuwechseln. Nach und nach wollen wir alle Holzhundehütten durch komfortable aber nicht ganz so schmackhafte isolierte Hundehütten ersetzen. Dank unserer Unterstützer und insbesondere auch des Förderverein NOAH Tierheim Ungarn konnten wir auch mi Jahr 2015 so einige neue Hundehütten in Gebrauch nehmen.

Aber nicht nur vom Förderverein haben wir Hundehütten bekommen, sondern wir bekamen auch eine Sonderlieferung selbst hergestellter Hundehütten aus Deutschland gespendet :)

2015 haben wir auch ein spezielles Tierheimhilfsprojekt begonnen. Im Rahmen dieses Projektes halfen wir kleineren Tierheimen bei der Grundversorgung der Hunde (Impfungen, Chip und auch mit Futter). So bekamen viele hundert Hunde die notwendigen Impfungen, wurden mit einem Chip versehen und von Ungeziefer befreit. Außerdem haben wir mehrere tausend Kilo Hunde- und Katzenfutter, Desinfektionsmittel, Hundehütten, Hundebetten und sonstige nützliche Sachspenden an diese Organisationen gespendet.

In viele dieser Tierheime, so z.B. die in Püspökladány, Kisvárda, Nyírmada, Törökszentmiklós, Siklós und auch Óbecse haben wir die Spenden persönlich hingebracht. Aber mit Hilfe einer darauf spezialisierten Organisation (Hangya Közösség) konnten wir noch mehr (fast 50!) Tierschutzorganisationen helfen.

Natürlich hätten wir nicht so vielen Tierschutzorganisationen helfen können, wenn wir nicht so viele Unterstützer im In- und Ausland hätten. Da das Tierheimhilfsprojekt vielerorts lebensrettend war, werden wir das Projekt auch in diesem Jahr fortsetzen! 

Wenn es darum geht Notleidenden zu helfen, müssen wir hier auch unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ungarischen Krisna Vereinigung erwähnen. Wir arbeiten in verschiedenen Bereichen mit ihnen zusammen. So haben wir z.B. an zwei Essensverteilungen der Krisna and die Obdachlosen in Budapest teilgenommen. Zu Ostern und zu Weihnachten haben wir ca. 2.000 Portionen Hunde- und Katzenfutter für die geliebten Tiere der notleidenden Menschen verteilt.

In Kooperation mit 3 anderen karitativen Organisationen (Budapest Bike Maffia, Age of Hope, KARMA Egyesület) haben wir eine Spendensammlung für hilfebedürftige Familien organisiert. Dank unseren zahlreichen Unterstützern, die uns nicht nur im Tierschutz unterstützen, kamen riesige Mengen an Kleidung, haltbaren Lebensmitteln, Reinigungsmitteln uns sonstigen nützlichen Sachen für die bedürftigen in abgelegenen Ortschaften Ungarns zusammen.

Selbstverständlich war neben den vielen Umbau- und Hilfsprojekten unsere Hauptaufgabe der Schutz und die Rettung der Tiere. Auch in diesem Hinblick waren wir nicht untätig.

Es kamen fast 1000 Tiere in unsere Obhut und wie das bei uns nun mal so ist, nicht nur Hunde und Katzen. Ein Großteil von ihnen war verletzt, krank oder musste behandelt werden. Oder sie waren winzig klein und mussten sogar manchmal von Hand aufgepäppelt werden. Manche konnten wir retten, aber leider gab es auch solche, denen wir nur auf ihre letzten Tage ein wenig Sicherheit, einen Unterschlupf gewähren konnten.

Leider kamen sehr viele unserer ehemaligen Schützlinge im Jahr 2015 wieder in unsere Obhut zurück. Die Begründung dafür war meistens Umzug, Arbeit im Ausland oder der Tod des Herrchens oder Frauchens … Das zerreist uns jedes mal das Herz.

Lujzi zum Beispiel kam nach 11! Jahren schwer krank und schwach zu uns zurück. Wir konnten Lujzi nur noch einige Wochen in Liebe und Geborgenheit geben.

Einige unserer besonders interessanten Rettungsaktionen:

FoszLány, es gibt wohl kaum jemanden, der unsere Tätigkeit verfolgt, der diesen Namen nicht kennt. Die kleine französische Bulldogge kam in fürchterlichem Zustand in unsere Obhut, nachdem sie von ihrem Halter vernachlässigt und ihre Krankheit ignoriert wurde. Es war knapp, aber die kleine Kämpferin hat es doch noch geschafft und lebt nun glücklich in ihrer eigenen Familie in Deutschland. :)

Wir hatten auch ein Abenteuer mit einem Biber. Es ist unglaublich, aber dieses wunderbare Wesen tauchte im 17. Bezirk von Budapest auf. Nachdem der Biber eingefangen wurde kam er zunächst zu uns ins NOAH Tierheim Ungarn und dann in den Hauptstädtischen Zoo. Nach der tierärztlichen Untersuchung setzten wir ihn zusammen mit den Mitarbeitern des Zoos wieder in freier Wildbahn aus.

Ein junges Rehkitz verirrte sich in einem Obstgarten und seine Mutter tauchte nicht mehr auf. Obwohl das Kitz noch sehr jung war, haben wir es geschafft es großzuziehen. Da es jedoch dadurch handzahm ist, konnte es nicht mehr ausgewildert werden.

Eine junge Eule fiel bei einem Sturm aus dem Nest. Damit die kleine Eule die bestmögliche Behandlung erhielt, haben wir sie in die Obhut des Hauptstädtischen Zoos übergeben. Dort wurde die Eule erfolgreich großgezogen und mittlerweile schon wieder freigelassen.

Das junge Wildschwein, welches wir aus einem Bach in Budapest gezogen haben, hatte leider nicht so viel Glück. Wir haben alles getan, was uns möglich war, aber am Ende mussten wir es wegen einer schlimmen Wirbelsäulenverletzung gehen lassen.

Wir haben im Jahr 2015 fast 850 Tiere in neue Familien vermitteln oder nach deren Genesung oder Aufzucht freilassen können. Es bereitete uns besondere Freude, dass mehrere langjährige Bewohner unseres Tierheimes in diesem Jahr endlich ihre Menschen gefunden haben.

Leider mussten wir uns auch von vielen Tieren verabschieden. Viele von ihnen waren Jungtiere, die wir versuchten von Hand aufzuziehen, leider gelingt dies nicht immer. Besonders schwierig ist die Aufzucht von Jungvögeln. Die größten Verluste haben wir meist bei den verletzten oder zu jungen Wildtieren. Wir geben uns die größte Mühe jedem eine Chance zu geben. Dank unserer mehr als 20 jährigen Erfahrung können wir jährlich mehrere hundert Leben retten, trotzdem tut jeder einzelne Verlust sehr weh. Besonders weh tut es, wenn einer unserer langjährigen Schützlinge über die Regenbogenbrücke geht.

Lasst uns das Jahr 2015 in Zahlen anschauen:

In der zentralen NOÉ Sektion aufgenommenen Hunde: 410
Vermittelte Hunde: 385
An die ursprünglichen Halter zurückgegebenen Hunde: 30
Gestorben: 25 :(

Katzenrettung:
Anfang des Jahres in unserer Obhut befindliche Katzen: 63
Neuankömmlinge: 188
Vermittelte Katzen: 180
Gestorben: 17

MiniMenhely:
Anfang des Jahres 2015 in der Obhut des MiniMenhely befindliche Hunde:  65
Neuankömmlinge: 65, 
Vermittelte Hunde: 62, 
Gestorben: 8. 

Boxer Rassenrettung:
Anfang des Jahres 2015 in der Obhut der Boxer Rassenrettung befindliche Boxer: 28
Anfang des Jahres 2015 in der Obhut der Boxer Rassenrettung befindliche Boxermischlinge: 3.
Neuankömmlinge: 55
Vermittelte Boxer: 72
Gestorben: 3

Bulldoggen Rassenrettung:
Anfang des Jahres 2015 in der Obhut der Bulldoggen Rassenrettung befindliche Hunde: 14
Neuankömmlinge: 46
Vermittelte Hunde: 43 db
Gestorben: 3 db

Chow-Chow Rassenrettung:
Anfang des Jahres 2015 in der Obhut der Chow-Chow Rassenrettung befindliche Hunde: 8
Neuankömmlinge: 36
Vermittelte Hunde: 26
Gestorben: 6

Cane Corso Rassenrettung:
Anfang des Jahres 2015 in der Obhut der Cane Corso Rassenrettung befindliche Hunde: 13
Neuankömmlinge: 12
Vermittelte Hunde 10

Pferde:
Anfang 2015 in der Obhut unseres Tierheimes befindliche Pferde/Esel/Mulis: 21
Neuankömmlinge: 1 Pferd
Gestorben: 2 Pferde

Nutztiere, Wildtiere und exotische Tiere: 

Anfang 2015 im NOAH Tierheim Ungarn lebende Tiere: 695
Neuankömmlinge: 164
Erfolgreich ausgewildert: 69
Gestorben: 62

Zusammenfassend:
Anzahl der Anfang 2015 in unserer Obhut lebender Tiere: 1.118
Anzahl der Neuankömmlinge 2015: 976
Anzahl der vermittelten, ausgewilderten Tiere: 847
Anzahl der verstorbenen Tiere: 126
Anzahl der Anfang 2016. in unserer Obhut befindlichen Tiere: 1.121


Wie immer, gab es im Jahr 2015 sehr viele Veranstaltungen im NOAH Tierheim Ungarn und wir nahmen auch an sehr vielen Veranstaltungen teil. Es ist immer wieder ein tolles Gefühl unsere Freunde und Unterstützer und vor Allem unsere ehemaligen Schützlinge zu treffen und bei uns willkommen zu heißen.

Es gab im Jahr 2015 mehrere Spendenaktionen für unser Tierheim, die in Deutschland oder Österreich organisiert wurden. Es ist immer wieder überwältigen, wie viele ausländische Freunde und Unterstützer wir haben und wie viele Spenden wir von dort erhalten. Auch unser Förderverein NOAH Tierheim Ungarn kam regelmäßig mit vollbepacktem Hänger zu uns.

 

Wir haben zwar im Jahr 2015 sehr viele Projekte und Pläne verwirklicht, aber es sind immer noch genügend Träume für dieses Jahr übrig geblieben!

Schon lange planen wir die Errichtung eines Schulungszentrums innerhalb des NOAH Tierheim Ungarn. Wir möchten uns zwar noch nicht zu früh freuen, aber es sieht so aus, dass dieser Traum im Jahr 2016 in Erfüllung gehen könnte.

Außerdem möchten wir in diesem Jahr die Rehabilitations-Zwingerreihe des MiniMenhely Projektes erneuern. Diese Anlage würde dem Zweck dienen, Hunde zu rehabilitieren, die aufgrund ihrer Vorgeschichte oder ihres Gesundheitszustandes momentan noch nicht mit anderen Hunden zusammengeführt werden können. Wir möchten die derzeitigen instabilen und veralteten Zwinger durch moderne, mit Spezialbelag versehene Zwinger ersetzen, die auch über eine Abwasserableitung verfügen und einfacher sauber zu halten sind.

Und unser ewiger Traum ist eine Quarantänestation für Welpen, wo die in unserer Obhut stehenden Welpen in völliger Sicherheit vor Infektionen und gut separiert aufwachsen können.

Wir möchten unsere Papageien Voliere umplatzieren, erweitern, modernisieren, damit wir den Papageien bei Wind und Wetter den bestmöglichen Komfort bieten können.

Desweiteren möchten wir weitere betonierte Gehwege in unserem Tierheim ausbauen und die alten Zwinger erneuern und weitere isolierte Hundehütten anschaffen.

Wir könnten unsere Liste noch unendlich weiterführen, aber am wichtigsten ist, dass wir auf dem eingeschlagenen Weg weitergehen möchten und unseren Schützlingen eine bessere Zukunft, gute Unterbringung, bestmögliche medizinische Versorgung sichern.

Unser ziemlich lang geratener Jahresbericht gewährt auch so nur einen kleinen Einbllick in unsere ganzjährige Tätigkeit und Ereignisse des NOAH Tierheim Ungarn.

Wir danken Allen, die zu unserer Arbeit beigetragen haben, als ehrenamtliche Helfer, Unterstützer, als Firma oder Privatperson, durch finanzielle- oder Sachspenden, durch Patenschaften, Adoptionen, durch das Teilen unserer Artikel oder einfach nur durch Daumendrücken!

Vielen Dank liebe Engel!

WIR KÖNNEN ES NUR MIT EURER HILFE SCHAFFEN!

Euer NOAH Tierheim Ungarn Team