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Manyi's unfassbare Geschichte

2016.01.26

Hallöchen, ich bin Manyi, wertlos. Ich wurde gebeten, meine Geschichte zu erzählen und ihr helft mir dann vielleicht, damit ich wieder gesund und glücklich werde. Jetzt bin ich das nicht und daher bin ich wertlos… Ich möchte aber wieder wertvoll werden, was auch immer das bedeutet. Also erzähle ich Euch meine Geschichte…

Ich wurde vor langer Zeit geboren, aber auch nicht vor allzu langer Zeit. Ich bin kein Teenie mehr, aber auch noch keine Omi mit grauen Haaren. Es gibt vieles, woran ich mich nicht mehr erinnern kann. Ich erinnere mich aber noch, dass ich versuchte zu rennen, aber immer von einem rasselnden Etwas zurückgehalten wurde. Ich erinnere mich an den Fuß der in meine Richtung geschwenkt wurde und den stechenden Schmerz und daran, dass ich einfach nur rennen wollte, aber das tut jetzt weh. Ich erinnere mich an die Kälte im Winter, die beißend und stechend war und an die glühende Hitze im Sommer, vor der ich mich nicht verstecken konnte.

Irgendwann fand dies ein Ende und jemand setzte mich in ein lautes bewegliches Ding und ich sah nur, wie ich mich vor dem rasselnden Etwas entfernte. Sie sagten mir, diese Etwas war eine Kette. Ich weiß noch, dass ich auch da schon eine komische Beule am Bauch hatte. Ich wurde an einen ganz passablen Ort gebracht, wo mir niemand wehtat. Aber die Beule an meinem Bauch wurde immer größer und störte mich immer mehr und tat auch weh.

Ich erinnere mich an einen Zweibeiner im weißen Kittel, der sagte „es lohnt sich nicht den Hund zu operieren, das ist zu teuer. Außerdem ist es überhaupt nicht sicher, dass er überlebt, dann ist es nur hinausgeworfenes Geld.” Er sagte ich kann doch so bleiben, immerhin fresse ich und bewege mich. Er hatte keine Ahnung, wie unangenehm es ist, mit so einer Beule am Bauch herumzulaufen, zu spielen oder zu rennen. Das Einzige was er wusste war, dass ich es nicht Wert bin, die Beule zu entfernen. Er wusste auch nicht, mit welchen Schmerzen diese Beule manchmal verbunden war. Ich habe es auch niemandem gesagt. Ich bin ja nichts wert…

Eines Tages hörte ich eine Hupe vor unserem Tor. Auch mein Herrchen hörte sie und ging hinaus, um nachzusehen, was los war.

Ich hörte, dass sie sich über mich unterhielten. Jemand fragte, was die große Beule an meinem Bauch ist? Mein Herrchen antwortete, „die ist schon lange da, der Hund hat sich schon daran gewöhnt… Der Doktor meinte, es lohnt sich nicht, das wegzuoperieren. Es geht auch so, es tut ihm ja nicht weh.”
Ich dachte mir, dass der andere Mensch jetzt sicherlich wegfährt. Das tat er aber nicht. Er sagte, er wolle mich mitnehmen und mich einem anderen Tierarzt vorstellen, der das Leben eines Hundes nicht für wertlos hält und der alles tun wird, damit diese Beule verschwindet und ich noch lange und glücklich leben kann. 
Mein Herrchen wiederholte beharrlich, das geht nicht zu operieren, das lohnt sich nicht und überhaupt… Jetzt würde der andere Mensch sicherlich gehen, weil ich ja wertlos bin.

Im nächsten Moment trat der Mensch dann jedoch ein und ich erschrak so sehr, dass ich mich versteckte. Doch er hockte sich hin, streichelte mich und sagte zu mir: „Wir werden dich heilen kleines Mädchen. Du kommst mit mir.”

Er setzt mich in das Laute Ding, dass er Auto nennt und fährt mit mir davon. Ich schaue aus dem Fenster auf die vorbeihuschende Landschaft und erinnere mich an die Kette, die Schläge, die Tritte, ich denke daran, dass ich wertlos bin und keine Ahnung habe, was jetzt mit mir passieren wird. Als ob ich ihm antworten könnte, beginnt der Mensch zu mir zu sprechen „Na was ist kleiner Schießer? Jetzt wird alles gut.”
Ich höre, wie er zu jemandem sagt: 
„Wir sind losgefahren, der unfähige Tierarzt hier meinte, dass es sich nicht lohnt, den Hund zu operieren. Seit wann messen wir den Wert des Lebens in Geld? Seit wann wird unser Wert davon beeinflusst, wie groß der Tumor an unserem Bauch ist? Der Hund ist hier, sieht sich um und wir sind auf dem Weg nach NOÉ.”

Und jetzt bin ich hier in NOÉ. Sie baten mich, meine Geschichte zu erzählen und ihr würdet mir helfen zu glauben, dass ich mich nicht aufgeben soll, nur weil alle anderen mich aufgegeben haben. Sie sagten, wenn ein Herrchen sein Tier wirklich liebt, dann gibt er es nie auf und akzeptiert nicht, dass etwas nicht zu ändern ist. Sie sagten, ich würde solch ein Herrchen bekommen, aber zuerst muss ich gesund werden.

Sie haben mich gebeten Euch zu bitten ihnen zu helfen, damit sie mir helfen können wieder gesund zu werden. Meine Behandlung wird tatsächlich nicht billig und auch die sehr wahrscheinlichen Operationen (oder was) auch nicht, aber jeder von uns ist es Wert, es wenigstens zu versuchen. Jedenfalls haben sie das gesagt… Ich bin Manyi, soweit ich weiß, bin ich nichts wert…

Manyi wurde von ihren früheren Menschen aus fürchterlichen Lebensbedingungen gerettet, wo der Hund andauernd misshandelt wurde und an der Kette lebte. Trotz all ihrer Bemühungen waren jedoch auch sie nicht in der Lage, sich entsprechend um den Hund zu kümmern. Sie glaubten dem örtlichen Tierarzt, dass es sich nicht lohnt den riesigen Tumor vom Bauch des Hundes entfernen zu lassen, sie ließen den Hund nicht Impfen oder mit einem Chip versehen. Sie liebten ihn einfach auf ihre eigene Art und Weise … Was aber am wichtigsten ist, sie retteten ihm das Leben! 
Unser ehrenamtlicher Helfer, hatte den Hund beinahe überfahren, als Many mit den anderen Hunden der Familie über die Straße rannte!

Manyi geht heute zum Tierarzt, damit wir erfahren, was diese große Geschwulst an ihrem Bauch ist, ein Tumor oder ein Bauchbruch? Vermutlich hat es etwas mit der früheren Misshandlung zu tun. Wir hoffen sehr, dass es uns gelingt, diese wunderbare Hundedame zu heilen und eine neue Familie für sie zu finden.

Bitte unterstützt uns bei der Finanzierung der Behandlungen und der eventuellen Operation von Manyi, damit sie die Chance erhält, ein neues Leben ohne Angst, Schmerz und Krankheit zu beginnen.

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Bitte gebt als Betreff "Manyi" an.

Vielen herzlichen Dank!

NOAH Tierheim Ungarn Team