Name: Tira
geboren: 2010
Geschlecht: Hündin
Rasse: Boxer
gerettet: abgegeben
Größe: 55 cm
Gewicht: 24 kg
Sozialverhalten:
Verhalten gegenüber Männern:
(x ) sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) ängstlich
Verhalten gegenüber Frauen:
( x) sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) ängstlich
Verhalten gegenüber Kindern:
( x) sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) ängstlich
Verträglich mit Rüden:
(x ) sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) nein
Verträglich mit Hündinnen:
(x ) sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) nein
Verträglich mit Katzen:
() sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( x) nein
Hat bereits im Haus gelebt:
( ) ja ( x) nein
Weitere Informationen:
Tira ist eine 2010 geborene, gestromte Boxerhündin mit unkupierten Ohren und unkupierter Rute, die von ihrem Halter an die Boxer Rassenrettung des NOAH Tierheim Ungarn abgegeben wurde.
Tira erblindete Anfang April 2016. Dies war nicht auf eine Verletzung zurückzuführen. Der örtliche Tierarzt konnte nicht feststellen, was der Grund dafür war und die Familie hatte keine finanziellen Möglichkeiten für gründlichere Untersuchungen oder gar eine Behandlung.
Nach ihrer Ankunft schickten wir Tira sofort zu unserer Augenspezialistin, Dr. Zselyke Szentpéteri, die bei der Untersuchung folgendes feststellte:
Tira kann sehen, alles funktioniert, bis auf die Verengung der Iris. Diese Nervenbahn verläuft neben der Hypophyse. Nicht die letzte Nervenzelle ist geschädigt, sondern die Vorletzte. Es kann sich dabei um eine Entzündung, Blutung oder einen Tumor handeln. Selbst eine Entzündung kann dauerhaften Schaden verursachen, es kann also sein, dass die Hündin blind bleibt.
Um festzustellen, was im Hintergrund dieses Problems steht: Entzündung, Blutung oder ein Tumor, mussten wir eine MRT Untersuchung durchführen lassen.
Unmittelbar nach der Untersuchung wussten wir nur, dass es sich um einen Tumor im Gehirnstamm
Nach Erhalt des Befundes blieb nur noch der Schock und die Fragen, wie es nun weitergehen soll????
Unser Tierarzt hat alles aufgestöbert, was es an Fachliteratur in diesem Zusammenhang gibt, er hat mit Chirurgen und Onkologen konsultiert. Es steht fest, dass chirurgisch im Grunde nichts gemacht werden kann. Es handelt sich hier um eine solch seltene Angelegenheit, dass eigentlich niemand etwas dazu sagen kann. Es gibt keine bekannte Behandlungsmethode, es ist nicht vorhersagbar, wie es ausgehen wird oder welche Lebenserwartungen Tira so hat.
Nach Meinung des Tierarztes wird es nicht unbedingt ein schneller Ablauf sein, aber wenn der Tumor wächst, wird er früher oder später unweigerlich solche Symptome verursachen, welche nicht mit dem Leben vereinbar sein werden. Zur Zeit hat sie laut Experten keine Schmerzen. Das einzige Symptome ist die Verengung der Iris.
Es mach uns so traurig, dass so ein lieber Hund eine so schlimme Diagnose bekommen muss. Es wäre so schön, wenn sich trotzdem jemand ein Herz fassen könnte und sie zu sich nimmt, damit sie in einer liebevollen Familie das leben noch genießen kann, so lange es ihr möglich ist.
Bis dahin bleibt sie in der Obhut der Boxer Rassenrettung und wir tun alles in unserer Macht stehende, um ihr zu geben, was sie braucht.
Tira ist geimpft gechipt und kastriert.



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